Pöhler, Mechthild

Mechthild Pöhler

Winterliche Pastellzeichnung, von rechts nach links führt ein Weg in die Bildmitte auf eine Allee zu, nach links erstreckt sich ein tief verschnietes Feld, blau-grau bis zart rötlich schimmernde Farbgebung
Mechthild Pöhler, Weg im Winter, 1992, Ölpastell

Mechthild Pöhler (geb. 1946)

1946 geboren in Chemnitz
Facharbeiterabschluss mit Abitur
seit 1970 freiberuflich
seit 1991 Mitglied im CKB/BBK
ansässig in Burkhardtsdorf/Kemtau
lebt in Oelsnitz/Erzgebirge

Mechthild Pöhler hat sich als Künstlerin durchgesetzt, wenngleich ihr ein Studium der Malerei und Grafik aus politischen Gründen in der DDR verwehrt wurde. Ihre künstlerische Ausbildung erfuhr sie u. a. bei Arthur Kupfer, Ernst Hecker, Heinz Tetzner, Axel Wunsch und Hugo Türke. Sie ist ein sensibler, kritischer Geist, steckt voller Leidenschaft und Unruhe und duldet Verhüllungsstrategien ebenso wenig wie Maskentragen. Sie weiß, dass die Welt Risse bekommen hat, leidet darunter und setzt dem ihre Bildwelt entgegen, die von einem tief empfundenen Humanismus geprägt ist. Ein großes Anliegen ist für sie der Tier- und der Umweltschutz. Sie beschäftigte sich auch damit, wie der Bergbau die Landschaft überformt hat, und beschwört in poetischen Gleichnissen oft die Verantwortung eines jeden menschlichen Wesens, die lebenserhaltende Nabelschnur mit der Natur nicht zu zerreißen.

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