Anna-Maria Naumann (geb. 1945)
1945 geboren in Dresden
1966–1971 Studium an der HfBK Dresden bei Gerhard David, Gerhard Kettner und Herbert Kunze, Diplom Fachrichtung Wandmalerei
1971–1976 Lehrtätigkeit an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg (Erzgebirge)
seit 1976 freischaffend
Ihr Kollege Peter Schönhoff (geb. 1938) charakterisiert ihre Arbeit folgendermaßen: Das „Ordnen von Punkten und Linien auf der Fläche ist fast ein Markenzeichen ihrer Arbeiten, sie behält alles im Auge und überlässt nichts dem Zufall“. Diese Arbeitsweise betrifft nicht nur Naumanns Landschaften, sondern auch Porträts und Ansichten historischer Gemäuer. In späteren Schaffensjahren löste sie sich vom Sichtbaren und schöpft z. B. selbst Papier, arbeitet mit Papierschnüren oder -intarsien, -rollen und -objekten und schafft konstruktivistische Werke oder Collagen, die sie in Einzelausstellungen der gesamten Erzgebirgsregion und darüber hinaus immer wieder präsentiert.
Literatur:
Chemnitzer Künstlerbund e. V. (Hg.): Blog.Naumann, Anna-Maria, http://blog.ckbev.de/team-details/naumann-anna-maria/ [05.01.2024]
Litterat A (Hg.): Reportagen. Anna-Maria Naumann in der Langenchursdorfer Mühle. Laudatio von Peter Schönhoff, https://www.mironde.com/litterata/4712/reportagen/anna-maria-naumann-in-der-langenchursdorfer-muehle [05.01.2024]
Schönfelder, Fritz: Ausstellungsgespräch mit Anna-Maria Naumann. Stimmen zu Anna-Maria Naumann, in: Laterne [Zeitung des Chemnitzer Kunstvereins
Laterne e. V.] 2006, Heft 5, S. 1–25