Lothar Kittelmann (1934–2023)
1934 geboren in Teichwolframsdorf
1949–1952 Maschinenschlosserlehre, tätig als Schweißer und Werkzeugmacher
1960–1962 Besuch der Mal- und Zeichenschule Zwickau bei Prof. Carl Michel
ab 1985 freischaffend in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz)
1987 Aufnahme in den VBK-DDR
ab 1990 Mitglied im BBK
2023 gestorben in Chemnitz
Lothar Kittelmann wurde als talentierter „Arbeiterkünstler“ von dem Chemnitzer Künstler Michael Morgner gefördert. Interieurs, Porträts, Figurengruppen oder „Sonderbare Vögel“ setzte Kittelmann ebenso künstlerisch um wie biblische Szenen oder Landschaften. Die grafische Technik des Holzschnitts war für ihn seit den frühen 1960er Jahren das wichtigste Medium. Orientiert am Stil der 1920er und 1930er Jahre, kommen darin seine stilistischen Mittel wie starke Farbkontraste und großflächige Entgegensetzungen von Hell und Dunkel am besten zur Geltung.
Literatur:
Lothar Kittelmann, Ausstellungskatalog, Neue Sächsische Galerie, Chemnitz, Chemnitz 1998
Einblicke – 10 Jahre Stiftung Seifert (Annaberg-Buchholz), Ausstellungskatalog, Galerie Heinrich-Hartmann-Haus, Annaberg-Buchholz 2018
Zwarg, Matthias: Ich war schon besessen. Lothar Kittelmann, in: Atelierlandschaften. Unterwegs in den Studios von Kathrin Christoph, Tom Glöß, Sylvia Graupner, Hans Heß, Klaus Hirsch, Lothar Kittelmann, Sandro Porcu, Axel Wunsch, Ausstellungskatalog, Kunstkeller Annaberg, Annaberg-Buchholz o.J. [2022], S. 77–85
Galerie Zart (Hg.): Lothar Kittelmann aus Chemnitz, https://galerie-zart.de/wiki/index.php/Lothar_Kittelmann [18.01.2024]