Krause-Kiederling, Max

Max Krause-Kiederling

Blick über eine Wiese mit Birken und Sträuchern am Wegrand auf die Augustusburg im Herbst
Augustusburg, undatiert, Öl auf Sperrholz, 36,5 x 47 cm

Max Krause-Kiederling (1892–1962)
(geb. Max Krause)

1892 geboren in Graudenz (heute Grudziądz/Polen)
1905 Übersiedlung der Familie nach Berlin
1909–1913 Studium an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums und an der Kunstgewerbeschule Charlottenburg
1914–1918 Soldat im Ersten Weltkrieg
1919 erstes Atelier als freischaffender Künstler in Berlin-Friedenau
1920 Umzug nach Greifswald
1925 Umzug nach Chemnitz
1945 bei der Bombardierung von Chemnitz wurde der größte Teil seiner Werke, Wohnung und Atelier völlig zerstört
1945 Umzug nach Olbernhau
Leitung des Malzirkels im VEB Blechwalzwerk Olbernhau und an der Volkshochschule
1962 gestorben in Olbernhau

Der Maler Max Krause-Kiederling war nach dem Zweiten Weltkrieg in Olbernhau beheimatet. Geboren in Westpreußen hatte er in Berlin studiert, war später dort und ebenso an der Ostsee als freischaffender Künstler tätig. Mitte der 1920er Jahre kam er nach Chemnitz, wo er u. a. in der Kunsthütte ausgestellt wurde. Krause-Kiederling schuf überwiegend Landschaften und Porträts in einem weitgehend realistischen Stil von zurückhaltender Farbigkeit. Heute befinden sich einige Werke von Max Krause-Kiederling auch im Museum Olbernhau.

Literatur:
Lehmann, Frank (Hg.): Landschaften und ihre Menschen – Der Kunstmaler Max Krause-Kiederling, Olbernhau 2012

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