Mey, Diethard

Diethard Mey

Diethard Mey, Dorf im Frühwinter, 2010. Aneinander gereihte Häuser mit blau-grauen Fassaden und rötlich-orangen Dächern, davor drei Laubbäume mit herbstlich gefärbtem Laub, im Hintergrund ein Bergrücken, ringsherum bläulich-weiße Farbgebung
Diethard Mey, Dorf im Frühwinter, 2010, Acryl auf Hartfaser

Diethard Mey (geb. 1950)

1950 geboren in Annaberg-Buchholz
1967–1970 Lehre zum Werkzeugmacher
bis 1990 Tätigkeit in diesem Beruf
1972–1989 Mitglied im Mal- und Zeichenzirkel im Kulturhaus Erzhammer
ab 1990 in verschiedenen Berufen tätig, u. a. als gestaltungstechnischer Assistent in einer Druckerei
lebt in Buchholz

Die expressive Umgangsweise mit der Farbe erlernte er im Mal- und Zeichenzirkel im Kulturhaus Erzhammer unter Leitung Carl-Heinz Westenburgers. Vorbilder waren expressionistische und kubistische Künstler, deren Mittel Mey für seine Zwecke nutzt. Neben Gebirgsdorfansichten, die sich teilweise zu fächerartig verdichten Farbflächen oder zu abstrakten, würfelförmigen Auflösungen von Hügeln und Türmen verselbstständigen, stellte der Maler auch Halden des Uranbergbaus der Wismut AG dar; sowie – gleichsam als Gegenpol – weibliche Akte.

Literatur:
Lebensbekenntnisse, Ausstellungskatalog, Kulturhaus Erzhammer Annaberg-Buchholz, Annaberg-Buchholz 1996, S. 27
N. N.: Buchholzer Maler Diethard Mey lässt sich von Rainer Maria Rilke inspirieren, in: Freie Presse, https://www.freiepresse.de/erzgebirge/annaberg/buchholzermaler-diethard-mey-laesst-sich-von-rainer-maria-rilkeinspirieren-artikel12726280 [22.01.2024]

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